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guadix und baza zu den Unterkünften
Das Besondere im Hochland von Guadix und Baza sind die Höhlenbehausungen dieser geschichtlich hochinteressanten Gegend. Seit Urzeiten leben hier die Menschen in Höhlenwohnungen und auch heutzutage gibt es hier noch Dörfer die fast ausschließlich aus Höhlen bestehen. In Orce wurde 1982 der wohl älteste archäologische menschliche Fund Europas gemacht, es sind Teile eines wohl 1,5 Mio Jahre alten menschlichen Schädels, den man im geschichtlichen Museum in Orce sehen kann.
Die Stadt Baza ist das alte iberische Basti, hier wurde die berühmte iberische Skulptur, die „Dame von Baza“ (Dama de Baza) gefunden. Zur römischen Zeit war Baza eine blühende Handelsmetropole, verlor aber in der arabischen Zeit an Bedeutung. Heute ist Baza eine eher ruhige Stadt, man kann jedoch archäologisch wertvolles und geschichtlich interessantes kennen lernen und besichtigen, wie die oben erwähnte Dama de Baza, das alte Judenviertel, außerdem sind hier die best erhaltenen öffentlichen Bäder aus der arabischen Zeit des 13. Jh.
Die Landschaft zwischen Guadix und Baza ist wüstenähnlich mit bizarren Sandsteinformationen. In der Nähe der Flüsse ist die Erde fruchtbar und das frische Grün der Gärten und Felder bildet einen starken Kontrast zur rötlich-orange-ockerfarbenen Erde, deren Farbe je weiter man Richtung Baza kommt, noch mehr ins gelb-weiß-grau übergeht. Bei den Dörfern findet man Gemüsegärten und Obstplantagen, vor allem Pfirsiche werden hier angebaut, außerdem gibt es Wein-, Getreide- und Olivenanbau. Diese Gegend die einst tiefste Provinz und eher ärmlich war wird in den letzten Jahren mehr und mehr für den Tourismus interessant. In den letzten Jahren sind hier viele Höhlenwohnungen als originelle Ferienunterkünfte hergerichtet worden und jedes Jahr kommen mehr Menschen dazu, die sich auf diese Weise eine Existenz aufbauen. Touristen die hierherkommen sind vor allem die Spanier selber, denn viele Spanier die in Großstädten leben, suchen im Urlaub oder über die Feiertage Ruhe in der Natur. Natürlich trifft man an den Wochenenden auch Leute aus Granada an, die sich gerne ein Wochenende in der Natur gönnen.
Am besten ist es mit dem Auto zu kommen, bzw. sich am Flughafen einen Mietwagen nehmen. So ist man unabhängig und kann die Gegend auf eigene Faust erkunden, archäologische Stätten und Museen der Dörfer besuchen, einfach durch die Landschaft fahren, bei Weinbauern in entlegenen Gegenden Wein probieren und kaufen oder in einem Dorf zum Essen einkehren.
Es gibt den großen Stausee Negratín mit Badestränden, wo man schwimmen und Kajak fahren kann. Man kann auch Ausflüge in die Sierra de Baza unternehmen und natürlich gibt es viele schöne Wanderwege, um entweder auf eigene Faust zu wandern oder aber auch geführte Wanderungen zu machen. Diese geführten Wanderungen werden oft von den entsprechenden Ferienunterkünften aus angeboten, ebenso wie Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten oder in die Natur, archäologisch-historische Touren, Reittouren, Fahrradtouren, Quads, Kajaks, Jeeptouren, und vieles mehr. Wir geben gern entsprechende Tipps, Links und Kontakte. Um richtig viel von dieser Gegend kennen zu lernen, empfiehlt es sich, eine kombinierte Tour zusammenzustellen und an 2 oder 3 verschiedenen Orten jeweils ein paar Tage Station zu machen, da die Landschaften sehr vielfältig sind und es überall etwas neues und anderes, jeweils typisches gibt. Einen Urlaubsaufenthalt hier im Hochland kann man auch wunderbar z.B. mit ein paar Tagen in der Sierra de Cazorla oder in den Alpujarras und Granada verbinden, anschließend z.B. mit einer Woche am Meer. Wir geben gerne Tipps.


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